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OIML F2 gehört zu den vielseitig eingesetzten Genauigkeitsklassen im Übergang zwischen präziser Laborkalibrierung und industrieller Prüfmittelüberwachung. Damit F2-Gewichte im Prüfeinsatz belastbar bleiben, muss der Massewert dokumentiert und rückführbar auf nationale Normale sein. Genau dafür ist die DAkkS-Kalibrierung vorgesehen.
OIML F2 im System der Genauigkeitsklassen nach R111
Die internationale Empfehlung OIML R111:2004 gliedert Prüfgewichte in hierarchisch abgestufte Genauigkeitsklassen. OIML F2 liegt im mittleren Bereich der Hierarchie und bildet den Übergang zwischen den feinen F-Klassen und den robusteren M-Klassen. Die Klassen sind so aufgebaut, dass die jeweils höhere Klasse zur Kalibrierung und Überprüfung der darunterliegenden Klasse dient. F2 wird deshalb typischerweise für die Kalibrierung von M1-Prüfgewichten sowie zur Prüfung von Präzisionswaagen und hochwertigen Handelswaagen eingesetzt.
Warum eine DAkkS-Kalibrierung für OIML F2 sinnvoll ist
Prüfgewichte der Klasse OIML F2 kommen in vielen industriellen und kommerziellen Prüfszenarien zum Einsatz. Sie dienen zur Kalibrierung von M1-Prüfgewichten und zur Prüfung von Präzisionswaagen mittlerer Genauigkeit sowie hochwertiger Handelswaagen. Ein rückführbarer Nachweis über den Massewert ist die Grundlage dafür, dass diese Prüfaufgaben belastbar dokumentiert werden können.
Die DAkkS-Kalibrierung erfolgt im Kalibrierlaboratorium von KERN & Sohn, akkreditiert nach DIN EN ISO/IEC 17025. Als Waagenhersteller mit eigenem akkreditierten Labor kalibriert KERN Prüfgewichte metrologisch anspruchsvoll und dokumentiert den ermittelten Massewert samt Messunsicherheit im DAkkS-Kalibrierschein.
Vorteile der DAkkS-Kalibrierung für OIML F2:
Rückführbarkeit: Der Massewert ist über KERN & Sohn auf nationale Normale zurückführbar.
Dokumentierte Messunsicherheit: Der Kalibrierschein weist die spezifische Unsicherheit für jeden Nennwert aus.
Akkreditierter Nachweis: Anerkennung in QM-Systemen nach ISO 9001, ISO/IEC 17025, GLP und GMP
Herstellerkompetenz: Kalibrierung direkt beim Waagenspezialisten mit langjähriger metrologischer Erfahrung
Für Prüfmittelbestände mit mehreren Klassen ist die DAkkS-Kalibrierung ein durchgängiger Nachweis, der interne Kalibrierketten und externe Audits absichert.
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Häufige Fragen
Bei einer DAkkS-Kalibrierung wird der tatsächliche Massewert eines OIML F2 Prüfgewichts durch das akkreditierte Kalibrierlaboratorium von KERN & Sohn ermittelt und mit Messunsicherheit im Kalibrierschein dokumentiert. Die Kalibrierung ist rückführbar auf nationale Normale und wird in QM-Systemen nach ISO 9001 oder ISO/IEC 17025 anerkannt.
OIML F2 Prüfgewichte werden typischerweise zur Kalibrierung von M1-Gewichten sowie zur Prüfung von Präzisionswaagen mittlerer Genauigkeit und hochwertigen Handelswaagen eingesetzt. Die Klasse F2 bildet damit den Übergang zwischen feiner Laborkalibrierung und industriellem Prüfmittelbetrieb.
OIML F1 weist geringere Fehlergrenzen auf als OIML F2 und wird vor allem zur Kalibrierung von F2-Gewichten und zur Prüfung hochwertiger Präzisions- und Analysenwaagen eingesetzt. OIML F2 kommt eine Stufe darunter zum Einsatz, typischerweise zur Kalibrierung von M1-Gewichten und zur Prüfung von Präzisions- und Handelswaagen mittlerer Genauigkeit.
Das Rekalibrierungsintervall für OIML F2 Prüfgewichte hängt von Einsatzhäufigkeit, Handhabung und den Vorgaben des Qualitätsmanagements ab. Werden F2-Gewichte regelmäßig zur Kalibrierung anderer Prüfmittel eingesetzt, ist ein kürzeres Intervall häufig sinnvoll.
Eine Werkskalibrierung wird ohne Akkreditierungsanforderung durchgeführt. Die DAkkS-Kalibrierung erfolgt dagegen durch ein nach ISO/IEC 17025 akkreditiertes Kalibrierlaboratorium und ist rückführbar auf nationale Normale. Sie wird in dokumentationspflichtigen QM-Systemen als Nachweis anerkannt.