Waagen und Prüfgeräte für Prothesenhersteller

Prothesenhersteller entwickeln und produzieren künstliche Gliedmaßen, teilweise auch Organ- oder Organteilersatz für Menschen mit Amputationen oder Funktionsverlusten. Bei Medizinprodukten, die mit dem Blutkreislauf in Berührung kommen, hängt die Sicherheit des Patienten an kleinen Mengen und Gewichten. Waagen kontrollieren deshalb Klebstoff, Restfeuchte, Materialeinsatz und die Prüfflüssigkeit für Herzklappen.

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Bei Medizinprodukten, die mit dem Blutkreislauf in Berührung kommen, hängt die Sicherheit des Patienten an kleinen Mengen und Gewichten. Waagen kontrollieren deshalb Klebstoff, Restfeuchte, Materialeinsatz und die Prüfflüssigkeit für Herzklappen.

5Anwendungen

4Modelle

Montage und Prüfmittel

2 Anwendungen

Klebstoff für Schlauchanschlüsse an Oxygenatoren dosieren

Analysenwaage KERN ACJ 200-4M

Analysenwaage

KERN ACJ 200-4M

Wägebereich [Max]: 220 g

1.377,00 €

zzgl. MwSt

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Die Schläuche für Blutzufluss und Blutabfluss werden mit Klebstoff an den Oxygenatoren befestigt. Die Menge wird genau gewogen, denn die Schläuche müssen halten, und zu viel Klebstoff ist für den Patienten gefährlich.

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Die Anschlüsse für den Blutfluss und den Blutabfluss werden an den Oxygenatoren mit Klebstoff befestigt. Für den Patienten ist wichtig, dass die Schläuche stabil sitzen und der Klebstoff sparsam dosiert wird. Das betrifft die Oxygenatoren der Herz-Lungen-Maschine, also Film-, Blasen- und Membranoxygenatoren.

Prüfflüssigkeit für Herzklappen genau anmischen

Kompakt-Laborwaage KERN 440-33N

Kompakt-Laborwaage

KERN 440-33N

Wägebereich [Max]: 200 g

219,41 €

zzgl. MwSt

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Künstliche Herzklappen werden mit einer blutähnlichen Prüfflüssigkeit getestet. Ihre Bestandteile werden eingewogen, damit die Mischung stimmt und der Test aussagekräftig ist.

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In der Herzchirurgie kommen mechanische und biologische Herzklappen-Prothesen zum Einsatz, wobei mechanische Klappen mit besonders guter Hämodynamik überzeugen. Zur Qualitätssicherung wird die Prüfflüssigkeit in genau definierter Menge und unter bestimmtem Druck durch die Klappe geleitet. Damit sie richtig zusammengesetzt ist, werden die einzelnen Komponenten mit der Präzisionswaage abgewogen. So bleiben die Testergebnisse aussagekräftig, was der Patientensicherheit und der Leistung der Herzklappen dient.

Endkontrolle

3 Anwendungen

Fertige Oxygenatoren auf Restfeuchte wiegen

Präzisionswaage KERN PNJ 3000-2M

Präzisionswaage

KERN PNJ 3000-2M

Wägebereich [Max]: 3200 g

810,00 €

zzgl. MwSt

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Nach Endmontage und Dichtigkeitsprüfung werden die Oxygenatoren gewogen. Ein zu hohes Gewicht verrät Flüssigkeitsrückstände, die im Medizinprodukt nichts verloren haben.

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Die Dichtigkeit eines Oxygenators wird nach der Endmontage mit einem Flüssigkeitstest geprüft. Danach wird das Produkt gereinigt, getrocknet und kontrollierend gewogen, um verbliebene Feuchtigkeit festzustellen. Die Gewichtskontrolle gehört zu Qualitätssicherung und Endprüfung und dient der Patientensicherheit, denn diese Komponenten stehen im direkten Zusammenhang mit dem Blutkreislauf.

Zentrifugalpumpen für den Blutfluss auf Restfeuchte prüfen

Analysenwaage KERN ACJ 200-4M

Analysenwaage

KERN ACJ 200-4M

Wägebereich [Max]: 220 g

1.377,00 €

zzgl. MwSt

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Fertige Zentrifugalpumpen für den Blutfluss müssen vor der Auslieferung frei von Feuchtigkeit sein. Reste könnten im ungünstigsten Fall in den Blutkreislauf des Patienten gelangen.

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Nach der Endmontage wird die Dichtigkeit der Pumpen mit einem Flüssigkeitstest geprüft, damit keine Undichtigkeiten oder Lecks vorhanden sind. Anschließend wird die Flüssigkeit abgelassen. Damit sicher keine Reste im Produkt bleiben, wird die Pumpe nach Reinigung und Trocknung gewogen.

Mindestgewicht fertiger Katheterpumpen kontrollieren

Analysenwaage KERN ACJ 80-4M

Analysenwaage

KERN ACJ 80-4M

Wägebereich [Max]: 82 g

1.233,00 €

zzgl. MwSt

Zum Produkt KERN ACJ 80-4M

Fertige Retain-Katheterpumpen werden auf ihr Mindestgewicht geprüft. Zu wenig Material könnte dazu führen, dass das Geflecht der Pumpe bricht.

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Die fertigen Retain-Katheterpumpen werden ähnlich wie Stents kontrollgewogen und auch gezählt. Jedes einzelne Stück darf eine bestimmte Gewichtstoleranz nicht unterschreiten, weil sonst bei zu wenig Material die Gefahr besteht, dass das Geflecht bricht.

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